www.finnclass.at

Austrian Finn Class - News Blog

Saison Abschluss beim Wiener Yacht Club

20 Finnisten aus nah und fern trafen sich am 13.Oktober zum Kurt-Czajka-Memorial beim Wiener Yacht Club an der Alten Donau. Anders als im Vorjahr, als der Event abgesagt werden musste präsentierte sich die Alte Donau heuer komplett frei von lästigem Bewuchs und somit war faires segeln gewährleistet.

Der endlose Sommer 2018 hat uns auch an diesem Wochenende nicht im Stich gelassen und das Wetter war schlicht perfekt. Blauer Himmel und angenehme Temperaturen, wie sie beim Saisonabschluss Mitte Oktober nicht immer zu erwarten sind.

Der ORF Wetterbericht hatte 'lebhaften' Wind prognostiziert und Kenner der Alten Donau wissen, dass das mitunter auch so eintrifft und dann den ganzen Finn-Segler(in) fordert. Die Realität am Samstag war dann Südost Wind um die 10 Knoten mit gelegentlichen Böen bis 15 Knoten. D.h. die Wettfahrtleitung konnte uns am Samstag pünktlich um 13:00 auf die Bahn schicken und 3 geplante Wettfahrten am Samstag durchziehen. Auch auf die Gefahr hin Superlative zu verbrauchen: ich persönlich kann mich nach 10 Jahren segeln auf dem Revier nicht an 2 so perfekte Tage wie an diesem Wochenende erinnern. Sailing in the City mit Traumbedingungen.

Die Alte Donau hat mitunter den Ruf, dass sie nur für Einheimische und Eingeweihte beherrschbar ist. Die Ergebnisse dieses Jahr zeigen ganz klar, dass das nicht stimmt. Jeder der 4 Läufe hatte einen anderen Sieger und nur einer davon war ein Local Hero. Und auch bei den Top 5 im Endergebnis finden sich nur 2 Wiener.

Dennoch hat das Revier so seine Besonderheiten, schon wegen der überschaubaren Abmessungen. Wenn 20 Finns mit Backbordbug starten dann treffen sie nach ca. 300 m auf das Ufer und müssen wenden. D.h. nach der Wende treffen sie mit Nachrang auf den Rest des Feldes, der das Ufer noch nicht erreicht hat und müssen wieder wenden. In weiterer Folge treffen sie dann unweigerlich wieder auf das Ufer, müssen wenden und treffen nach der Wende mit Nachrang………. Auf dem dritten Bild bekommt man einen Eindruck was sich da abspielt. Aber früher oder später sortiert sich das. Dennoch war das Feld meistens eng zusammen wie man an den anderen Fotos sehen kann.

Nach 3 heiss umkämpften Wettfahrten am Samstag hat der WYC am Abend ausreichend Freibier und ein feines Segleressen serviert.

Am Sonntag war dann bei ähnlich schönen Bedingungen nur mehr eine Wettfahrt zu absolvieren. Gewonnen hat am Ende mit Peter Grögl doch ein Local Hero vor Gerhard Schwendt und ich habe die Fahne für den WYC auf dem dritten Platz hoch gehalten.

Gesamtergebnis unter diesem
Link

Bernd - AUT 6




Bericht Finn Cup Malcesine

Österreicher gewinnen Team-Wertung beim International Finn Cup 2018 in Malcesine

Beim heurigen Finn Cup von 28.-30. September in Malcesine waren sechs Österreicher am Start. Florian, Michael und ich starteten schon am Mittwoch mit einer super Trainings-Session am Nachmittag bei 8-12 kn Ora. Gerald traf am Donnerstag am Abend ein. Nur Tina und Gerhard wurden vermisst. Sie hatten leider ihren Renn-Mercedes zu stark gefordert, wodurch sich die Wasserpumpe im deutschen Eck verabschiedete. Nach Boxenstop und Reparatur kamen sie dann leider erst mit einem Tag Verspätung zum Gardasee.
Insgesamt waren 47 Finnisten aus 11 Ländern am Start (ITA, GER, SUI, CZE, ESP, NED, AUT, HUN, RUS, CRO und SLO). Das Feld war wie immer stark besetzt, aber mit einer guten Mischung aus Profis und Amateuren, Youngsters und Masters. Erstmals gab es eine Mannschaftswertung, die Nico Menoni kurzfristig als Innovation und zum Teambuilding ins Leben gerufen hat. Dazu mussten Teams mit 3 Mitgliedern melden, es gab eine gewichtete Wertung mit Juniors -10%, Allgemeine Klasse +/-0, Masters -10%, GM -20%, GGM, -30%, L -40%, Damen -50% Punktekorrektur. Eine feine Idee dachten wir Österreicher und haben natürlich auch gleich genannt.
Am Donnerstag gab es in der Früh heftigen Peler, dafür war am Nachmittag beim Start die Ora etwas schwächer. Bei 5-9kn aus 215 Grad machte sich das Feld nach einem allgemeinen Rückruf auf den Weg. Alle Favoriten fuhren nach links zum Ufer, wie meistens. An der Luvtonne war dann die Hälfte des Feldes vorne, die vom Startboot rechts nach Limone aufgebrochen war. Der ganze Kurs war heuer etwas tiefer und weiter rechts gelegt, sodass die Seitenwahl nicht mehr so klar und einfach war. Jedenfalls war bei der ersten und zweiten Wettfahrt jeweils ein Italiener (Romano und Strappati) vorne, gefolgt von Schweizer Kollegen (Haitz, Lazzari). In Summe war nach dem ersten Tag aber erfreulicherweise Florian in Führung mit den Plätzen 9 und 3. Michi war 7., Gerald auch stark, der Autor begann eher mässig.
Ganz anders dann die Situation am Samstag. Der Peler liess ziemlich nach, dafür zog die Ora ordentlich an. Anfangs noch etwas sanfter hatten wir dann etwa 13-19 kn, aus 200-230, je nach Seite. Nun wurde richtig Gas gegeben und die starken Segler gaben den Ton an. Wir fuhren drei Wettfahrten, durchgängig mit Flagge O und mit hängen was die Oberschenkel hergeben („remember, when sailing the Finn you are paid to hike!&ldquoWinking. Am Ende waren alle, völlig ausgepowert (vor allem die Bürofuzzis), aber auch happy nach einem Segeltag vom Feinsten. Florian weiter stabil, ebenso Michi, Gerhard griff ins Geschehen ein (mit Wilke Testboot), Tina war respektabel im Feld der Männer unterwegs und ich kam auch immer besser in Schwung, mit ansteigenden Ergebnissen. Vorne kämpften Pablo Guitian, Nenad Bugarin und Deniss Karpak um die Führung, wobei Karpak nach der 5. Wettfahrt einen DSQ nach Protest des Spaniers ausfasste und zurückfiel. In der Teamwertung waren wir jetzt knapp vorne und hatten damit viel Freude beim wohlverdienten Bier im Club.
Am Sonntag war es leicht bedeckt, es gab gar keinen Peler, dafür bliess der Südwind von der Früh weg. Die Oberschenkel hatten sich etwas erholt und es wurde um Punkt 11 Uhr gestartet. Bei ca 11-17 kn aus 190 ging es in die 6. Wettfahrt. Inzwischen wurde wieder eher nach links gestartet, wobei auf Druckunterschiede und Dreher geachtet werden musste. Es gab also kein Einbahnrennen und auch mittig konnte man sich nach Luv raufarbeiten. Im Österreicher Team schlossen wir die Wettfahrt ab mit den Plätzen 7, 12 und 16 (auch Gerhard mittendrin mit Platz 15). Damit brachten wir unseren Vorsprung vor den starken Ungarn (nach Streicher knapp mit 1,5 Punkten Differenz) ins Ziel, da diese 8, 17 und 19 scorten - vor RUS, ITA und 6 weiteren Teams. Wir hatten natürlich grosse Freude mit dieser Teamwertung und dem Ergebnis. Pablo Guitian siegte mit einem 2. in der 6. Wf vor Nenad Bugarin und Vladimir Krutskikh (sein Oligarchen-Master Lanfranco Cirillo, der vor und nach den Wettfahrten dauernd mit seinem Hubschrauer über den Club rumflog, kam auf Platz 27.) Danach Karpak auf 4, Haidekker auf 5 und M Maier auf 6. Flo wurde in der Endabrechnung 7. und Michi starker 10.
Und Nicola Menoni (der sich auf der Bahn immer sehr aufregen musste) war auch wieder glücklich und zufrieden mit allen über seine sehr schöne Regatta.

Ergebnisse:
http://www.fragliavela.org/it/24/415/international-finn-cup-15-trofeo-andrea-menoni
Video:
https://www.youtube.com/watch?v=dbn196IKR7E&feature=youtu.be

Bericht von AUT 400


Rofi Pokal 2018 mit österreichischem Sieger

Am 25. und 26. August 2018 nahmen 37 Teilnehmer aus vier Nationen (Tschechien, Australien Deutschland, und Österreich) an der international ausgeschriebenen Schwerpunktregatta der olympischen Ein-Mann-Klasse Finn-Dinghy, teil.
Die 37 Boote wurden vom Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner gestartet und hatten dann einen Kurs zwischen von circa 6,3km abzusegeln.
Am Samstag konnte aufgrund der Windverhältnisse trotz vier Startversuchen keine gültige Wettfahrt gesegelt werden.
Am Sonntag ermöglichte
relativ kräftiger Südwind drei Wettfahrten, das Minimum das für Vergabe der Preise und Titel notwendig ist. Die Teilnehmer kämpften anfangs gegen Regen und böigem Wind der leicht drehte und das Segeln taktisch schwierig machte.
Der Vorjahressieger Rudold Lidarik aus Tschechien verzeichnete in zwei der drei Wettfahrten jeweils einen Frühstart und hatte somit seine Chancen schnell vergeben. Um den Sieg kämpften zwei Veteranen der Finn-Klasse: Der mehrmalige Staatsmeister Michael Gubi (UYCMondsee) hatte den mehrmaligen Olympiateilnehmer (und natürlich auch Staatsmeister ) Johann Spitzauer zum Gegner. Die Führungen wechselten mehrmals doch in der
Gesamtwertung hatte Michael Gubi den Bug um drei Punkte klar voran. Gubi sicherte sich damit den Sieg der FinnTropyAttersee, ein Jahresanrecht auf den Rofi-Pokal und ein Anrecht auf den Landesverbandmeistertitel von Oberösterreich in der Finn-Klasse 2018.

Gesamtergebnis

Kammersee Schwerpunkt mit wenig Wind

Schönster Sommerwetter aber leider nur sehr wenig Luftbewegung.

14 Finnisten hatten am Samstag einen Badetag und mussten auch am Sonntag eine Weile warten.

Wir haben dann schließlich eine 'Wettfahrt' probiert und trotz etwas schwindliger Verhältnisse zu Ende gebracht.

Das Ergebnis findet ihr
hier:

Vielen Dank an die Veranstalter für ein gut organisiertes Wochenende, inklusive Schlepp zum UYCA damit die Boote nicht für 5 km Fahrt extra verladen werden mussten.

Gebrauchtmarkt

Gebrauchtmarkt auf www,finnclass,at


Es erreichen uns immer wieder Anfragen von Interessenten und Verkäufern die ein Boot suchen oder ihr Material hier zum Verkauf anbieten möchten. Wir helfen da gern zwischen den Parteien zu vermitteln können aber keinen echten Gebrauchtmarkt anbieten bei dem Käufer/Verkäufer direkt Inserate aufgeben. Auf unserer Facebook Seite ist das möglich.

Heute möchte ich eure Aufmerksamkeit auf 3 Verkaufsanzeigen von Engelbert Prutsch lenken:


Finn Devoti 2006 - € 5.985,-

Finn Devoti 2008 - € 6.990,-

Finn Devoti 2010 - € 8.450,-

Click for more details